Hinweis:
Eigentlich war diese Reise von uns gar nicht geplant. Als Affiliate-Partner von AIDA habe ich eine Einladung zu diesem Kurztrip bekommen. Wir mussten allerdings das Anreisepaket (Flug & Bahnfahrt), das Hotel in Hamburg und natürlich unsere Ausgaben an Bord selbst bezahlen. Unverhofft kommt oft – wer kann dazu schon nein sagen? ;-)

Reisebericht 06/2017 Tag 5 – Abreise & Fazit

Richtig früh aufstehen – das ist ja genau mein Ding… ;-) Um 5:30 Uhr war die Nacht zu Ende. Kurz zum Frühstück (ab 04:30 Uhr war das erste Restaurant geöffnet), dann die restlichen Sachen packen und ab mit den Koffern zum Transferbus. Alle Gäste bis einschließlich 07:30 Uhr Transferzeit mussten die Koffer selbst mit von Bord nehmen. Bei einem späteren Transfer hätte man die Koffer auch bis 02:00 Uhr nachts vor die Kabine stellen können. Dann wird das Gepäck von der Crew von Bord gebracht und man kann es ab einer bestimmten Zeit im Hafenterminal abholen. Diesen Service haben wir aber bisher ohnehin nie in Anspruch genommen.

Um 06:30 Uhr ging es mit dem Bus zum Flughafen. Koffer abgeben, Check-In, Sicherheitskontrolle – auch hier ging alles wieder ziemlich fix. Kurz vor dem Abflug wurden wir mit einem Bus über das Rollfeld zum Flieger (NIKI) gebracht. Die Maschine (Airbus A321-200) war deutlich kleiner als die auf dem Hinflug und auch weniger gut ausgestattet:

Die Reihen hatten  2 x 3 Sitzplätze. Die Bildschirme waren oben in der Decke eingelassen und nicht wie auf dem Hinflug in den Vordersitzen. Das Bordentertainment war zwar kostenlos, aber vom Videoband (u. a. eine Folge Big Bang Theory und eine von einer anderen Serie, die mir nichts sagte). Auswählen konnte man also nichts. Es gab keine kostenlosen Getränke und auch kostenlosen keinen Snack. Auf so einer kurzen Flugstrecke spielt das meiner Meinung nach aber keine Rolle. Nur war das im Vergleich zum Hinflug schon ein deutlicher Unterschied in Bezug auf den Komfort. Wir sind jedenfalls gut und pünktlich in Hamburg angekommen. Auch die Rückfahrt mit der Bahn verlief reibungslos.

Sicht auf die Wolken aus dem Flugzeug

Fazit

Für mich war diese Reise ja mehr eine Dienstfahrt und hatte wenig mit Urlaub zu tun. Die Route „Perlen am Mittelmeer“ mit der AIDAperla wollen wir aber auf jeden Fall noch mal in Ruhe genießen. Sobald ein passendes Angebot kommt… ;-) Allerdings sind wir schon im Juli 2016 und im März 2017 jeweils für eine Woche auf der AIDAprima gewesen. Es gibt keine wesentlichen Unterschiede zwischen AIDAperla und AIDAprima. Es bisschen was kann ich deshalb jetzt schon dazu sagen:

Vor allem für Familien sind die neuen Schiffe klasse: Für Kinder wird noch mehr geboten (4 Elements, Fuego Restaurant mit Kinderbuffet und Softeismaschine, alle 4 Clubbies sind an Bord, Kinderbetreuung ab 6 Monate bis 3 Jahre im Mini Club, etc.).

Wer den Service am Platz einem Buffetrestaurant vorzieht, wird sich über die neuen Bedienrestaurants French Kiss und Casa Nova freuen.

Der Beach Club mit der AIDA Bar ist ein völlig neues Konzept, was sehr gut angenommen wird.

Lazy River im 4 Elements

ABER:

Man muss wissen, dass auf AIDAprima und AIDAperla manches anders läuft, als man das von den anderen Schiffen der Flotte gewöhnt ist, Beispiele:

  • Es gibt kein „richtiges“ Pooldeck. Der Bereich um den Außenpool ist relativ klein.
  • Im Beach Club spielt eine richtig gute 6-Mann-Band. Von der Musik her geht das aber mehr in die Richtung Party / Top-40 mit imposanter Lightshow. Zielgruppe sind hier meiner Meinung nach eher jüngere Gäste, während auf den anderen Schiffen in der AIDA Bar eher das ältere Publikum angesprochen werden dürfte.
  • Abends gibt es in den Buffetrestaurants immer das gleiche: Im Bella Donna bekommst Du z. B. jeden Abend Lasagne und Tiramisu. Lediglich im Weite Welt gibt es Themenabende und jedes Mal was Anderes.
  • Aufgrund der Größe des Schiffes gibt es 3 Treppenhäuser und die Wege sind logischer Weise länger.   

Ich habe viele Gäste nach Ihrer Meinung gefragt und kann das Ergebnis wie folgt zusammenfassen:

Familien waren durch die Bank begeistert. Das gleiche gilt für Gäste, die zum ersten Mal eine Kreuzfahrt gemacht haben. Negative Stimmen habe ich bisher nur von Gästen gehört, die die alten Schiffe kennen und mit dem neuen Konzept nicht warm geworden sind.

Außenpool bei Nacht
Nachspeisen am Buffet