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Die AIDA Seenotrettungsübung – ein notwendiges Übel

Die AIDA Seenotrettungsübung ist die einzige Veranstaltung an Bord, an der ALLE Gäste ohne Ausnahme zwingend teilnehmen müssen. Das ist gesetzlich vorgeschrieben, alle Reedereien müssen diese Übungen durchführen. Bei AIDA wird die Übung meist ca. ein bis zwei Stunden vor dem ersten Auslaufen noch im Abfahrtshafen durchgeführt. In der Regel dauert das zwischen 20 und 40 Minuten. Wenn alle Gäste mitziehen geht es schneller. Manchmal versuchen irgendwelche Vollpfosten (Tschuldigung…;-) sich vor der Übung zu drücken. Das geht dann zu Lasten aller Passagiere, denn dann dauert es länger. Die fehlenden Gäste werden aufgerufen und letztendlich auch gesucht, was zu unnötigen Verzögerungen führt.

WICHTIG:

[Hinweis vom 28.04.2021]:
Aufgrund der aktuellen Situation läuft die Seenotrettungsübung ein wenig anders ab, wie man im nachfolgenden Video sehen kann:

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Momentan findet die Übung in Kleingruppen direkt nach der Ankunft an Bord statt. Das ist wesentlich einfacher und entspannter, als das früher der Fall war. Hoffen wir mal, dass es auch zukünftig so bleibt ;-)

Der Artikel unten bezieht sich auf die Abläufe VOR der Krise 2020/2021. Er ist also nicht mehr ganz aktuell, liefert jeoch trotzdem noch nützliche Infos:

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Die Vorbereitung

Ich rate Dir, ein paar Minuten in die Vorbereitung der Übung zu investieren. Auf der Kabine läuft im Bordfernsehn rund um die Uhr ein Sicherheitsfilm. In diesem Film wird der Ablauf der Übung erklärt und auch gezeigt, wie man die Rettungswesten korrekt anlegt. Schau Dir den Film in Ruhe an.

Das Video hier ist aus 2012, also nicht mehr ganz aktuell. Trotzdem bekommt man schon mal vorab viele nützliche Infos:

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Dann hol Dir Deine Rettungsweste (liegt im Schrank auf Deiner Kabine) und übe das Anlegen. Das ist eigentlich ganz einfach – wenn man weiß, wie es geht. Es gibt verschiedene Versionen der Rettungswesten. Die Westen auf der AIDAprima waren z.B. etwas anders anzulegen, als die, die wir von früheren Reisen kannten. In jedem Fall solltest Du darauf achten, dass keiner der Haltegurte planlos rumbaumelt. Wenn ein Gurt herunterhängt kann man drauftreten und stürzen. Gerade im Treppenhaus kann das richtig wehtun!

An der Kabinentür hängt ein Fluchtwegeplan. Schau Dir an, welcher Weg von Deiner Kabine zu Deiner Musterstation (Sammelpunkt) vorgesehen ist. Das kann ein ganz anderer Weg sein, als Du erwartest: Während der Seenotrettungsübung werden zusätzliche Treppenhäuser geöffnet. Die sind sonst nur für das Personal zugänglich. Auf Deiner Rettungsweste und auch auf Deiner Bordkarte steht ebenfalls die Kennung „Deiner“ Musterstation.

Achte auch darauf, wo Deine Musterstation liegt: Auf einigen Schiffen sind die Treffpunkte draußen, auf dem Deck unter den Rettungsbooten. Wenn es kalt ist oder windig, sollte man auf passende Kleidung (Jacke, etc.) achten. Wenn Dein Treffpunkt im Schiff liegt, dann kann es sehr unangenehm werden, wenn man dick eingepackt schwitzend zwischen den Mitreisenden stehen muss…

Der Ablauf der Seenotrettungsübung (vor 2020)

Zuerst erfolgt eine Ankündigung mit kurzer Erklärung über die Bordsprechanlage. Die Übung startet dann mit einem akustischen Signal: Sieben kurze und ein langer Ton.

Die meisten Gäste legen die Rettungsweste schon in der Kabine an und gehen dann mit angezogener Weste zu ihrer Musterstation. Du kannst die Weste auch mitnehmen. Dann achte aber darauf, dass keiner der Haltegurte herunterhängt und zur Stolperfalle wird. Auf keinen Fall solltest Du die Weste auf dem Weg versuchen anzuziehen! Das stört, lenkt ab und kann zu Stürzen führen (Stichwort: Haltegurte). Auf dem Weg zur Musterstation stehen überall Crewmitglieder, die Dir den Weg weisen.

Wenn alle Passagiere angekommen sind und die Anwesenheitsliste noch nicht vollständig ist, werden die Kabinennummern der fehlenden Gäste aufgerufen. Es kann sich also niemand vor der Übung drücken. Je weniger Gäste aufgerufen werden müssen und je schneller sie sich melden, desto früher kann die Übung beendet werden… ;-)

Die Crew prüft, ob sich noch jemand in den Kabinen befindet. Die überprüften Kabinen werden als „evakuiert“ gekennzeichnet. Das dafür nötige Schild befindet sich unten an der Innenseite des Kabinenbadezimmers. Um an das Schild zu kommen, muss das Crewmitglied also auch das Badezimmer kontrollieren – clever, nicht? 

Anschließend erfolgt eine zweisprachige Sicherheitsbelehrung und es wird vorgeführt, wie man die Rettungsweste korrekt anlegt. Der Kapitän erklärt die Übung danach für beendet. Ab jetzt hast Du URLAUB!

Falls Du befürchtet haben solltest, dass Du tatsächlich in eines der Rettungsboote steigen musst, kann ich Dich beruhigen: Das ist NICHT Bestandteil der Übung… ;-)

Fazit

Die Seenotrettungsübung ist lästig aber nun mal vorgeschrieben. Wenn alle zügig die Musterstationen aufsuchen und sich dort bei der Ankunft gleich registrieren (sofern möglich) lassen würden, könnte das viel schneller über die Bühne gehen.

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