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Startseite » Erfahrungsberichte » Meine Erfahrung mit Seekrankheit (Teil 3)

Erfahrung mit Seekrankheit (Helgolandfahrt)

Persönlich habe ich auch schon meine Erfahrung mit Seekrankheit machen müssen. Das war allerdings NICHT auf einem Kreuzfahrtschiff:

Vor einigen Jahren bin ich einmal bei Windstärke 6 (= starker Wind, grobe See) von Cuxhaven nach Helgoland gefahren. Windstärke 6 ist eigentlich nicht wirklich dramatisch, bekanntlich geht die Skala ja bis 12 (= Orkan). Allerdings war das Schiff mit vielleicht 80 Metern Länge auch nicht besonders groß. Zum Vergleich: Das kleinste AIDA-Schiff (AIDAcara) ist 193 Meter lang. Die AIDAnova kommt sogar auf fast 340 Meter. Das derzeit größte Kreuzfahrtschiff der Welt kommt sogar auf mehr als 360 Meter. Je größer das Schiff, desto ruhiger liegt es in der See.

Naja, die Helgoland-Nußschale war nun mal leider ziemlich klein und hat bei besagter Windstärke 6 schon ganz ordentlich geschaukelt. Der Seegang ist einem guten Teil der Passagiere – sagen wir mal vorsichtig – gar nicht gut bekommen. Auch ich habe da kennen lernen müssen, wie sich Seekrankheit anfühlt. Übergeben musste ich mich zwar nicht, aber ich war auch nicht sehr weit davon entfernt. Diese Erfahrung mit Seekrankheit war ein wesentlicher Grund, warum ich eine ganze Weile gezögert habe, mal eine richtige Kreuzfahrt auszuprobieren. Schön blöd, wie sich später herausgestellt hat!

Sind wir Seefest? Ausprobieren…

Irgendwann war die Neugier auf eine Kreuzfahrt dann aber zum Glück größer, als die Sorge vor einer weiteren Erfahrung mit Seekrankheit… ;-)

Weil ich trotzdem kein unnötiges Risiko eingehen wollte, war unsere erste „Test“-Kreuzfahrt eine Kurzreise über 4 Tage (Hamburg – Dover – Amsterdam) mit nur einem Seetag auf der AIDAstella. Ich dachte mir: Falls es mich erwischt, dann ist es wenigsten schnell vorbei und ich habe zügig wieder festen Boden unter den Füßen. Während der ganzen Fahrt habe ich dann bei der kleinsten Bewegung förmlich darauf gewartet, dass mir übel wird. Das war aber nicht der Fall. Die Bewegungen des Kreuzfahrtschiffs waren aber auch ganz andere, als ich die von dem kleinen Helgoland-Schiff her kannte. So richtig geschaukelt hat es auf der Tour (leider) nicht. So gesehen war der Test ein Fehlschlag. Die Fahrt an sich war aber klasse.

Zweiter Versuch

In der Konsequenz haben wir dann 4 Monate später 10 Tage Norwegens Fjorde ab Hamburg gebucht. Wenn’s auf der Nordsee im Ärmelkanal nicht schaukelt, dann bekommt der Atlantik eben seine Chance! Allerdings war auch da zunächst kaum was zu spüren. Und doch horcht man dauernd in sich hinein: „Wird mir schlecht?“ Nö. Aber wie auch, bei dem Ententeich???

Zum Glück konnte der Test auf dieser Reise aber doch noch erfolgreich absolviert werden: Windstärke 8 (= stürmischer Wind, mäßig hohe See). Da schaukelt auch ein großes Schiff trotz Stabilisatoren schon ganz ordentlich! Trotzdem wurde uns nicht übel. Das waren aber auch ganz andere Bewegungen, als auf der Helgoland-Fahrt. Auf Nachfrage sagte mir einer vom AIDA-Team: „Wenn ihr jetzt keine Probleme habt, dann bekommt ihr höchstwahrscheinlich auch bei RICHTIG Seegang keine mehr“. Scherzkeks.

Ordentlich Seegang hat auch seine Vorteile:
An diesem Tag gab es sehr viel Platz in den Restaurants und Null Wartezeit am Buffet… ;-)

Seit dem wissen wir:
Seegang macht Spaß! Vorausgesetzt, man wird nicht seekrank. Leider gibt es viel zu selten welchen… ;-)

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