Vor der Reise

Was hilft gegen Seekrankheit? Optimale Vorbereitung ist die halbe Miete! Es kann nicht schaden, sich für alle Fälle aus der Apotheke ein Mittel gegen Reisekrankheit zu holen. Wir haben z. B. immer eine Packung VOMACUR Tabletten mit dabei. Gebraucht haben wir die zum Glück noch nie (Meine Tipps zur Reiseapotheke für Kreuzfahrten findest Du übrigens HIER).

Es gibt natürlich noch diverse andere Mittel. Ingwer kommt beispielsweise schon seit Jahrhunderten zur Anwendung. Frage diesbezüglich in der Apotheke nach „Zintona“. Der Apotheker wird Dich sicher gerne bei der Auswahl des passenden Wirkstoffs beraten.

Auch Akupressur hat sich zur Vorbeugung vor Seekrankheit etabliert. Das sogenannte „SEA BAND“ wird am Handgelenk getragen. Durch Druck auf eine bestimmte Stelle an den Handgelenken soll die Übelkeit gelindert werden. Passende Armbänder gibt es auch für Kinder. Funktioniert nicht bei jedem, aber viele schwören darauf.

Letzte Aktualisierung am 21.10.2017 um 02:37 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Wenn Du schon mal richtig schlechte Erfahrungen mit Seekrankheit gemacht hast, dann solltest Du Dich von Deinem Arzt beraten lassen. Es gibt heute sehr wirksame, verschreibungspflichtige Medikamente (Stichwort: „Scopolamin“). Das ist allerdings nicht für jeden geeignet und kann auch Nebenwirkungen haben. Daher ist der ärztliche Rat hier unerlässlich.

Während der Reise

Damit es gar nicht so weit kommt…

Vor allem: Bleib locker! Je weniger Gedanken Du Dir machst, desto besser sind die Chancen, dass rein gar nichts passiert.
Sorge dafür, dass Du immer etwas (!) im Magen hast. Ein leerer Magen rebelliert eher, ein sehr voller kann Dir auch Probleme bereiten. Auf exotische oder sehr fettige Speisen sollte man besser verzichten. Meide Lebensmittel, die den Histaminspiegel im Blut erhöhen. Das sind z.B. Rotwein, Thunfisch, Hartkäse und Salami.

Was hilft gegen Seekrankheit, wenn es einen doch erwischt?

Wenn Du bereits erste leichte Symptome verspürst, suche den Blick auf den Horizont. Frischluft schadet auch nicht. Bei starken Seegang / starkem Wind sollte man sich allerdings besser nicht draußen aufhalten. Man will ja schließlich nicht unfreiwillig baden gehen… ;-)

Hilft das nicht, dann leg Dich hin und schließ die Augen. Wenn Du schlafen kannst, dann schlafe. Nach dem Aufwachen fühlen sich die meisten Seekranken besser.

Funktioniert auch das nicht, dann hast Du hoffentlich ein Mittel gegen Reisekrankheit mit dabei, siehe oben unter „Vor der Reise“.

WICHTIG:

Im Zweifel suche den Bordarzt auf! Dort kann man Dir helfen.

Was auf JEDEN Fall hilft…:

Ein Kapitän wurde mal gefragt „Was hilft gegen Seekrankheit?“ – er müsse das doch wissen. Seine Antwort: „Ein gemütlicher Spaziergang im Wald…“. Noch so ein Scherzkeks…  ;-)

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